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Elektrotherapie, Ultraschall, Laser

Als Elektrotherapie bezeichnet man die medizinische Anwendung des elektrischen Stroms. Je nach Krankheitsbild behandelt der Arzt oder der Physiotherapeut einen oder mehrere Körperteile mit unterschiedlichen Stromformen: das Spektrum umfasst galvanischen, nieder-, mittel- und hochfrequenten Strom.

Wie wirkt Elektrotherapie?
Galvanischer Strom bewirkt durch die Bewegung elektrisch geladener Teilchen (positive und negative Ionen) eine Schmerzlinderung und kann dank Durchblutungsförderung und Stoffwechselsteigerung im behandelten Gewebe die Heilung unterstützen.

Niederfrequenter Reizstrom erregt Nerven- und Muskelfasern und bringt die Muskulatur dazu, sich zusammenzuziehen. Vor allem bei geschwächter und teils gelähmter Muskulatur kann so die Funktion erhalten und eine Schwächung vermindert werden.

Mittelfrequenter Wechselstrom („Interferenzstrom“) zielt je nach Anwendungsform auf die schmerzlindernde oder die stimulierende Wirkung mittels Muskelkontraktion und anschließender Muskelentspannung. Dadurch wird die Durchblutung gesteigert, Schwellungen werden reduziert und die Muskulatur lockert sich.

Die Hochfrequenztherapie führt zur Erwärmung von Gewebe, das tief im Körper liegt. Sie wirkt durchblutungsfördernd und schmerzlindernd und stabilisiert die Muskelspannung.

Schwellungen (Ödeme) können besonders wirkungsvoll abgebaut werden, wenn man die Elektrotherapie mit physiotherapeutischen Verfahren, beispielsweise Lymphdrainage oder aktive Bewegungstherapie, kombiniert.


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